Magen und Darm

Stoffwechsel, Energie, Immunsystem und sogar die Psyche: Magen und Darm sind wortwörtlich unsere Mitte. Trag Sorge zu ihnen.

Magen & Darmbeschwerden

Der Magen-Darm-Trakt ist unsere goldene Mitte. Ist hier etwas aus dem Gleichgewicht, ist das äusserst unangenehm und teils sehr schmerzhaft. Magen-Darm-Beschwerden können sich vielseitig zeigen und genauso viele Ursachen haben.

Langfristiges Gleichgewicht im Ökosystem Darm

Magen- und Darmbeschwerden sind häufig: Etwa jeder dritte Erwachsene leidet regelmässig darunter. Typisch sind zum Beispiel Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall oder Sodbrennen. Weil der Darm aber für unseren ganzen Körper eine ganz zentrale Rolle spielt, können auch chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis oder Rheuma ein Hinweis sein, dass das Gleichgewicht des Verdauungstrakts gestört ist.

Die drei Säulen der Darmgesundheit
Oft sind Magen- und Darmbeschwerden nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Eine ganzheitliche Behandlung setzt daher auch auf mehreren Ebenen an. Grundsätzlich gilt: um das sensible Gleichgewicht im Ökosystem Darm zu erhalten, sollte die Darmflora unterstützt, die Verdauung gefördert und auf eine ballaststoffreiche Ernährung geachtet werden. Diese drei Elemente der Darmgesundheit bilden die Grundlage für die richtige Balance im Verdauungstrakt.

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Natürliche Unterstützung bei Magen & Darmproblemen

Ausgewogene Ernährung
Besonders wichtig für die Darmgesundheit ist unsere Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung ist grösstenteils pflanzlich, besteht also aus möglichst viel Gemüse und nur wenig tierischen Produkten, denn Pflanzenfasern enthalten die wertvollen Ballaststoffe.

Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an, fördern die Darmbewegung, regulieren den Stuhlgang und sorgen für eine gesunde Darmflora. Frisch zubereitete Mahlzeiten, wenn möglich warm, unterstützen den Darm zusätzlich in seiner Tätigkeit und entlasten die Verdauung.

Bitterstoffe für die Verdauung
Bitterstoffe regen die Produktion der Verdauungssäfte an, welche die Nahrung zersetzen und die Aufnahme von Nährstoffen verbessern. So kann unser Darm die wertvollen Nährstoffe aus unserer Ernährung einfacher und besser verwerten. Die Einnahme, zum Beispiel in Form der Weleda Amara-Tropfen, kann somit die Verdauung unterstützen, etwa bei Bauchschmerzen, Völlegefühl oder Blähungen.

Für mehr Leben im Darm
Zum Schutz und zur Unterstützung der Darmflora eignen sich Probiotika: Diese Nahrungsergänzungsmittel enthalten Millionen winzige, lebende Mikroorganismen, welche unsere Darmflora positiv beeinflussen. Mit der Einnahme von (milchsäurebildenden) Bakterien und Hefe können wir die Darmflora positiv beeinflussen, um ein gesundes und vielfältiges Mikrobiom zu erhalten.

Tipps und Hausmittel bei Magen & Darmbeschwerden

Magenschonende Kost bei akuten Beschwerden
Bei Magen-Darm-Beschwerden hilft leicht bekömmliche Kost. Ausserdem gilt es, genügend zu trinken: Am besten Wasser oder Kräutertees. Tees haben den Vorteil, dass Sie sich die Wirkung der enthaltenen Heilpflanzen zunutze machen können. Kamillentee etwa beruhigt die Verdauungsorgane, während Anis-, Fenchel- und Kümmeltee krampflindernd wirken. Pfefferminze und Ingwer mindern die Übelkeit. Ein Bittertee hilft bei Verdauungsbeschwerden nach dem Essen.

Ernährung gut, alles gut
Um Magen- und Darmbeschwerden vorzubeugen, spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Nicht nur was wir essen hat dabei einen Einfluss, sondern auch wie: Nehmen Sie sich Zeit für die Mahlzeiten, essen Sie bewusst und ohne Hektik, wenn möglich an einem Tisch sitzend.

Ausreichend zu kauen regt den Speichelfluss an und fördert somit auch die Verdauungssäfte. Bei der Zubereitung achten Sie am besten auf frische Produkte, wenn möglich in Bio-Qualität. Pflanzenfasern enthalten neben wichtigen Nährstoffen auch viele Ballaststoffe und regen somit die Verdauung an. Deshalb tut uns eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung gut.

Wärme gegen Schmerzen
Eine warme Bettflasche auf dem Bauch hilft, die Verdauung zu unterstützen und kann bei akuten Beschwerden auch schmerz- und krampflindernd wirken.

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Magen- & Darmbeschwerden vorbeugen

Es gibt viele Ursachen für anhaltende oder wiederkehrende Magen- und Darmbeschwerden. Wurden ernsthafte Erkrankungen, die ärztliche Behandlung verlangen, ausgeschlossen, kann zum Beispiel auch eine ungünstige Ernährung oder ein hektischer Lebenswandel den Verdauungstrakt belasten.

Mit einer ausgewogenen Ernährung und einer guten Pflege und Unterstützung des Magen-Darm-Trakts können Sie bereits viel tun, um Beschwerden vorzubeugen.

Bitter, aber gut
Bei allgemeinen oder akuten Verdauungsproblemen, etwa nach einer reichen Mahlzeit, regen Bitterstoffe die Produktion der Verdauungssäfte an. So kann unser Darm die wertvollen Nährstoffe der Lebensmittel einfacher und besser verwerten. Viele Pflanzen enthalten solche wertvollen Bitterstoffe. Mit der täglichen Einnahme, zum Beispiel in Form von Tee, Kapseln oder Tropfen, lässt sich das sensible Gleichgewicht unserer Verdauung unterstützen.

Pflegen und stärken Sie die Darmflora
Besonders wichtig für eine einwandfreie Verdauung und unser Wohlbefinden ist die Darmflora. Diese wirkt sich nach neueren Ansichten nicht nur auf die Verdauung aus, sondern auch auf die Psyche und das Immunsystem.
Eine gesunde Darmflora hilft somit, auch in fordernden Zeiten die Balance zu halten. Hierbei sind mikrobiologische Nahrungsergänzungsmittel, sogenannte Probiotika, besonders hilfreich.

Gut für die Darmflora: Apfelmus mit Schale
Die Apfelschale enthält wertvolles Pektin, ein löslicher Ballaststoff, der unseren Darmbakterien und damit der Darmflora besonders guttut. Verarbeitet man Äpfel mitsamt der Schale zu Apfelmus, ergibt das ein Hausmittel, das die Verdauung stärkt und auch noch gut schmeckt. Das Rezept finden Sie auf der Seite weiter unten.

Auch im Stress eine starke Körpermitte
Der Ausdruck “das macht mir Bauchschmerzen” kommt nicht von ungefähr: Auch Stress kann ein Auslöser für diffuse Magen- und Darmbeschwerden sein. Anhaltender Stress wirkt sich negativ auf die Darmbewegung aus und führt oft zum Beispiel zu Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Durchfall oder sogar Reizdarm.

Stehen hektische Zeiten an, stärken Sie den Körper noch bevor sich der Stress oder anhaltende innere Unruhe negativ auswirken. So können uns verschiedene bekannte Pflanzen aus der Naturheilkunde bei Belastung unterstützen, beruhigen oder die Resilienz erhöhen.

Die Passionsblume zum Beispiel ist bekannt dafür, innere Anspannung zu reduzieren und uns entspannter durch den Tag und die Nacht kommen zu lassen. Rosenwurz hingegen soll das Stressempfinden reduzieren und die Energie steigern. Kamille wirkt sich nicht nur beruhigend auf den Verdauungstrakt aus, sondern auch auf unsere Nerven.

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Weitere Informationen zum Magen & Darm

Das Ökosystem Darm ist ein Zusammenspiel komplexer Elemente. Treten Symptome auf, geht ein ganzheitlicher Ansatz diese auf mehreren Ebenen an: Durch den Aufbau der Darmflora für die langfristige Darmgesundheit, die Aktivierung der Verdauungsfunktion zur Linderung von Beschwerden und die Anpassung der Ernährung zur Entlastung der Verdauung.

Der Magen-Darm-Trakt als Zentrum der Gesundheit
Der Darm spielt eine erstaunliche Rolle für unsere Gesundheit. Er ist nicht nur für die Verdauung von Nahrung zuständig, sondern wehrt auch krankmachende Keime ab und ist eng mit unserer Psyche verknüpft. Ausserdem wird heute davon ausgegangen, dass das komplexe Organ auch bei Allergien mitspielt.

Aufbau und Funktion des Darms
Der Darm besteht aus Dickdarm und Dünndarm. Der Dünndarm schliesst an den Magen an und wird in drei Abschnitte unterteilt: Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm. Auf den Dünndarm folgt der Dickdarm, der wiederum in Blinddarm, Grimmdarm und Mastdarm unterteilt wird. Die Hauptaufgaben des Darms sind die Gewinnung von Nährstoffen, die Bereitstellung von Energie, die Immunabwehr sowie die Ausscheidung von Unverwertbarem.