Oktober 2026
5 Mins
Gute Nacht, gute Nerven
Im Schlaf werden zum Beispiel Zellen regeneriert, Wachstumshormone ausgeschüttet und das Immunsystem gestärkt. Viele Prozesse sind auf diese regelmässige Auszeit angewiesen, um reibungslos zu funktionieren. Das gilt ganz besonders auch für das Gehirn.
Du schläfst, dein Gehirn aber nicht
Dein Gehirn räumt im Schlaf sozusagen auf. Es verarbeitet Erlebnisse, vergisst Unwichtiges und speichert Wichtiges ab. Es reguliert dann auch die Verbindung zwischen dem emotionalen Alarmsystem, der Amygdala, und deiner rationalen Kontrollinstanz, dem präfrontalen Cortex. Diese Verbindung wird über Nacht quasi zurückgesetzt. Deshalb kannst du im ausgeschlafenen Zustand besser mit fordernden Situationen umgehen und bist auch Stress besser gewachsen.
Schlafmangel und seine Folgen
Fehlende Erholung beeinträchtigt unseren Körper sehr schnell. Die körperliche und die Hirnleistung nehmen rapide ab, Konzentration und Reaktionsfähigkeit sind gestört. Das liegt daran, dass die Synapsen im Gehirn ohne Erholung abstumpfen und somit Signale weniger gut übertragen und empfangen können.
Schlaf hat oberste Priorität
Für eine gute Erholung, eine bessere Stressresistenz und einen klareren Kopf in fordernden Phasen gibt es viele gute Tipps. Nichts davon kann aber den Schlaf ersetzen. Wir brauchen ganz einfach ausreichend Erholung, um zu funktionieren. Kümmere dich deshalb um deinen Schlaf und reagiere, wenn du merkst, dass deine Schlafqualität plötzlich abnimmt.
