Oktober 2026

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3 Tipps für guten Schlaf

Ausreichend und guter Schlaf ist enorm wichtig für den Körper. Schlaf beeinflusst zum Beispiel das Immunsystem, Konzentration und Gedächtnis, aber auch die Stressregulation. Er beginnt aber nicht erst, wenn du abends im Bett die Augen schliesst!

1. Tagsüber schon an den Schlaf denken

Das Schlafhormon Melatonin wird aus Serotonin gebildet. Für eine ausreichende Melatonin-Produktion wird deshalb genügend Serotonin benötigt. Dieses bildet der Körper zum Beispiel durch Tageslicht, Bewegung, soziale Kontakte und aktiven Stressabbau. Zudem benötigt die Serotonin-Produktion zwingend die essenzielle Aminosäure L-Tryptophan und ausreichend Kohlenhydrate.

2. Licht abends regulieren

Die Melatonin-Produktion ist hauptsächlich lichtgesteuert. Helles Licht, besonders mit hohem Blaulicht-Anteil, bremst die Produktion. Lege deshalb Handy und Tablet mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen weg und schalte den PC und den Fernseher aus. Setze stattdessen auf gedämpftes Licht, eine entspannende Atmosphäre und analoge Beschäftigung, zum Beispiel lesen, malen oder ein Dankbarkeitsjournal. Viele moderne Screens verfügen übrigens über einen Blaulichtfilter, den du zeitgesteuert aktivieren kannst, z.B. ab 20 Uhr.

3. Abendritual einüben

Dein Körper kann die abendliche Entspannung lernen. Mit einem möglichst gleichbleibenden Rhythmus, festen Zeiten und einem wiederkehrenden Abendritual kannst du ihm signalisieren, dass langsam Schlafenszeit ist. Als Ritual zum Einschlafen eignet sich zum Beispiel eine Tasse Tee, eine Fussmassage mit Lavendelöl, ein kurzes Abendyoga oder einfach ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster. Übst du dein Ritual in Zeiten, in denen du eigentlich gut schläfst, kannst du es in stressigen Zeiten leichter abrufen und die Entspannung aktiv unterstützen.